Das beste Sushi in Hamburg

18/5/2017
Stadtgeflüster

Sushi ist aus den Gastro-Szenen Deutschlands nicht mehr wegzudenken. Die Kombination aus klebrigem Reis, rohem Fisch, Wasabi und Sojasauce war bei seiner Einführung in die europäische Cuisine revolutionär. Mittlerweile ist Sushi längst im Mainstream angekommen. Grund genug, Dir einen kleinen Guide zusammenzustellen, wo Du das beste Sushi in Hamburg bekommst und worauf Du beim Verzehr unbedingt achten solltest.

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Wo gibt es das beste Sushi in Hamburg?

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dieses Sprichwort macht auch keine Ausnahme, wenn es um die japanischen Happen geht. Glücklicherweise bieten die meisten Sushi-Spots aber die gängigen Sushi-Varianten an, weswegen Du Dich überall an Nigiri, Maki, California Rolls, Sashimi (streng genommen kein Sushi, gehört aber dich irgendwie für uns Europäer dazu), Gunkan und Temaki verlustieren kannst. Diese Infografik von Lieferando gibt Dir einen Überblick über Sorten, Zutaten und Wissenswertem rund um die Röllchen. 

Nice to know: Tunke niemals die Reisseite (beispielsweise eines Nigiris) in die Sojasauce, sondern immer die Fisch- bzw. die Belagseite. Apropos Fischseite: Wasabi gehört auf den Fisch, nicht in die Sojasauce.

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Im Folgenden geben wir Dir einen Überblick über die Königsklasse der japanischen Restaurants in Hamburg. Bestes Sushi in authentischer Location. Itadakimasu (so viel wie „Guten Appetit“ auf Japanisch)!

ONO by Steffen Henssler – Sushi in Hoheluft-Ost

Steffen Hensler, die Erste. Im ONO isst das Auge mit. Sushi verwöhnt ohnehin Magen und Auge gleichermaßen. Die ästhetische Kraft des Sushis ist im ONO aber auf einem eigenen Level. Hier bekommst Du eines der besten Sushis Hamburgs, das auch die Herzen visueller Gourmets höher schlagen lässt. „Ono“ ist Hawaiianisch und bedeutet übersetzt „Frischer Fisch auf den Tisch“. Dieses Motto lösen Steffen Henssler und sein Team mit ihren asiatischen Sushi-Varianten mühelos ein – Henssler wurde 2009 vom WWF zum „Meeresanwalt“ ernannt, weswegen der Name nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.

Unsere Empfehlung: Bestell unbedingt einen Tisch, wenn Du abends oder am Wochenende in Steffen Henslers japanischem Restaurant in Hamburg essen möchtest, da es sonst sehr schwierig werden dürfte, einen Tisch zu ergattern.

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FUGU by Sushi Factory – Sushi überall in Hamburg

Warum extra zu einem speziellen Sushi-Spot reisen, wenn es auch sehr gutes Sushi in Deiner Nähe gibt – ganz egal, wo Du Dich befindest. Die Sushi Factory hat mehrere Niederlassungen in Hamburg, zum Beispiel in Barmbek, in Altona, in Rotherbaum und sowohl in der Alt- als auch in der Neustadt. Normalerweise ist Sushi verhältnismäßig kostenintensiv, da nur hochwertige Produkte verwendet werden sollten. Dank DailyDeal muss Sushi kein teures Vergnügen sein. Du kannst Dir Gutscheine im Wert von 20 € für 12 € oder im Wert von 40 € für 24 € bestellen. Endlich Sushi genießen, ohne Rücksicht auf die nervige Geldbörse nehmen zu müssen.

coast by east & coast enoteca – Sushi in der Hafen-City

Frischer Fisch am Hafen. Die wohl natürlichste Kombination in der Gastronomie. Das coast by east & coast enoteca an den Marco-Polo-Terrassen in der HafenCity Hamburg bringt Sushi und Fusion-Küche auf den Tisch und bietet Dir dabei einen phänomenalen Ausblick auf die Elbphilharmonie. Du kannst Dir sicher denken, dass die Preiskategorie in diesem Sushi-Restaurant in Hamburg eine gehobene ist. Der Besuch lohnt sich jedoch für Sushi-Genuss der exklusiven, aufregenden und gesunden Variante. Sushi ist sowieso gesund – statt eines großen Cheeseburgers kannst Du beispielsweise 20 Makis verdrücken –, aber die spezielle Low-Carb-Ausrichtung des Restaurants potenziert die Health-Eigenschaften des japanischen Gerichts noch.

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Matsumi – Sushi in der Neustadt

Das Matsumi in den Neustadt-Colonnaden ist ein Stück Japan in Hamburg – sowohl von dem Dekor als auch von der Küche her. Sushi-Meister Hideaki Morita ist ein Allrounder: Sushi und Sashimi hat er ebenso in seinem Repertoire wie frisch am Tisch zubereitete Sukiyaki, Shabu Shabu, Washinabe, Kamonabe oder Tofu Tobanyaki – dahinter verbergen sich: Rindfleisch und Gemüse in einer Pfanne, dünne Fleisch- und Gemüsestreifen aus dem Feuertopf (eine Art Brühfondue), Meeresfrüchte und Gemüse aus einem mit Papier ausgelegten Topf, eine reichhaltige Suppe mit Ente oder Huhn und Gemüse sowie Tofu aus einer speziellen Pfanne (toban). Das authentische japanische Restaurant in Hamburgs Mitte bringt Dir die Vielseitigkeit Nippons auf den Tisch.

Echtasien – Sushi in Winterhude

Das Echtasien in Winterhude ist kein Geheimtipp mehr. 42 Plätze bietet das japanische Restaurant seinen Hamburger Gästen. Damit ist es mit Hensslers Etablissements nicht zu vergleichen, aber qualitativ kann der verwendete Fisch für das Super-Sushi „locker mit dem von Henssler mithalten“, sagt Echtasien-Chef Tejendra Gauchan. Dieses Selbstbewusstsein ist berechtigt, sind doch die Kreationen hochwertig, lecker und dennoch verhältnismäßig günstig. Unumschränkte Empfehlung von unserer Seite für das Echtasien: Support your local Sushi-Place.

P.S. Mittlerweile gibt es ein zweites Echtasien-Sushi-Restaurant in Blankenese.

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Henssler & Henssler – Sushi in Altona am Hafen

Henssler, die Zweite – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Steffen Hensslers zweite Sushi-Niederlassung heißt Henssler & Henssler. In Altona gelegen, bietet die Sushibar neben Sushi-Klassikern wie Lachs Maki und verschiedenen Rolls auch Sushi-Zusammenstellungen an – etwa den Henssler Sushi Mix oder den Henssler Sushi-Sashimi Mix. Davon abgesehen gibt es auch Grillgerichte, der Fokus liegt jedoch auf der Küche der aufgehenden Sonne. Wie schon beim ONO solltest Du – mehr als eine Woche – im Voraus bestellen, damit Du Dir einen Tisch sichern kannst.

Katana Sushi – Sushi in der Neustadt

Das Katana Sushi hat sich mit der Neustadt eine Top-Location ausgesucht, um zu florieren. Doch die Lage ist nur die halbe Miete: Die Qualität der Fischspeisen in dem japanischen Restaurant im Hamburger Zentrum ist über jeden Zweifel erhaben. Neben den zubereiteten Gaumenschmäusen kannst Du im Katana Sushi auch Dein Sushi selber herstellen, denn es werden Kochkurse angeboten. Der Sushi-Kurs in der Hamburger Innenstadt kostet Dich 69 € und dauert je nach Gruppengröße 90 bis 120 Minuten. Mit ein wenig Übung bist Du dann in der Lage, Dir auch in Deinen eigenen vier Wänden mit den richtigen Zutaten ein leckeres und gesundes Sushi zuzubereiten.

Was brauchst Du, um Sushi selber zu machen?

Sushi ist eine Kunst für sich. Darum gibt es auch Sushi-Meister, die sich nur so nennen dürfen, wenn sie eine jahrelange Ausbildung absolviert haben. Doch wie in so vielen Dingen ist es auch beim Sushi schwierig, die Meisterschaft zu erlangen, aber durchaus möglich passabel und gut in einer Domäne zu sein. Natürlich verlangt das Rollen und Garnieren Übung und Fingerspitzengefühl, aber es ist nichts, was nicht auch Du hinbekommen kannst. Die einfachste Option ist ein Sushi-Kurs, der in Hamburg – beispielsweise im Katana – angeboten wird. Um in heimischen Gefilden halbwegs authentisches Sushi selber zu machen, brauchst Du ein paar spezielle Zutaten und Utensilien. Welche das sind, erfährst Du auf dieser Seite.

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Wie isst Du Sushi richtig?

Ein paar Dinge haben wir schon angedeutet: Sojasauce gehört auf die belegte Seite und nicht auf die Reisseite. Auf dieser Seite hat auch der Wasabi nichts zu suchen. Er gehört ebenso wie die Sojasauce auf die Fischseite. Weitere Tipps und Verhaltensregeln:

  • Sushi wird klassischerweise mit den Fingern gegessen. In japanischen Restaurants sind Stäbchen eher für Sashimi da. Die Nutzung von Besteck im europäischen Sinn gilt als Faux-pas.
  • Wozu auch Besteck? Sushi schneidet man nicht, sondern verschlingt es in einem Happs. Die Rollen sind fein nuancierte Geschmacksbomben, die nur im Ganzen ihre volle Wirkung entfalten.
  • Der gereichte Ingwer sollte niemals zusammen mit dem Sushi gegessen werden, sondern zwischen zwei Rollen, um die Geschmacksknospen zu neutralisieren und für die nächste Gaumenfreude vorzubereiten.
  • Weniger Wasabi ist mehr. Zumindest wenn Du höflich sein willst. Denn in Japan gilt es als unhöflich, zu viel von der grünen Paste zu verwenden. Das liegt daran, dass echter Wasabi sehr teuer ist. In Deutschland wird recht selten echter Wasabi serviert. Hier entsteht die Paste häufig aus Meerrettichpulver, Maisstärke, den Farbstoffen Brillantblau (E133), Zitronengelb (E102) sowie Senfpulver. Das klingt nicht mehr ganz so lecker.
  • Befolge eine Menüfolge, die sich nach dem Fettgehalt der Fischsorten richtet – von leicht zu stark: Erst kommt weißer Fisch, dann rosafarbener und schließlich roter. Danach folgen kräftige Fischsorten wie Lachs, die wiederum von den fettigeren Meeresbewohnern abgelöst werden, bevor eine leichte Ei-Rolle – quasi als Dessert – das Menü beschließt.
  • Gib dem Sushi-Meister kein Trinkgeld. Wenn Du ihn ehren möchtest, kauf ihm einen Sake.
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Gordon Herenz

Gordon, gebürtiger Lektor mit Vorliebe für das Schreiben von Online-Content, ist für das Textkonvolut im DailyDeal-Magazin verantwortlich. Seine Leidenschaft für das geschriebene Wort wurde früh von seiner Oma geweckt, die ihm unter Blut, Schweiß und Tränen bei seinen Hausaufgaben half. Ab der Gymnasialzeit in Cottbus schaffte er es, seine Gedichtinterpretationen auch weitestgehend allein zu bewältigen. Ein Erfolg, der ihn dazu verleitete, sich als Germanistik-Student in Potsdam zu verdingen. Stationen an der Uni und in der Start-up-Landschaft von Berlin-Mitte folgten, bevor es ihn 2016 nach Alt-Moabit zu DailyDeal verschlug. Seine freie Zeit verbringt er damit, Aufnäher auf seine Kutte zu nähen und sich seine verbliebenen Haare abzuschneiden.

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