Selbstgemachte Geschenke anstatt Socken & Süßes

7/2/2017
Lebensart

Dieses Jahr bist Du mal wieder richtig kreativ: Die vier Paar Socken bekommt die Oma. Opa wird mit ausgewählten Pralinen beschenkt. Als Geschenk für die Mama hast Du einen wunderbaren Blumenstrauß in petto und für Papa gibt es die schicke Krawatte. Nein, Freunde des Schenkens, so sieht Originalität ganz sicher nicht aus. Statt ausgefallene Geschenke an die Lieben zu verteilen, bleibst du beim Althergebrachten. Selbstgemachte Geschenke sind allerdings dieses Jahr der Renner. Sie drücken echte Zuneigung aus, denn Du hast Dir über die Vorlieben Deiner Nächsten viele Gedanken gemacht. Sie sind personalisiert.

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Selbstgemachte Geschenke: Ein Zeichen von Liebe und Zuneigung.

Von schokosüß bis fototastisch – Selbstgemachte, persönliche Geschenke

„Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat.“ – Jean de La Bruyère

Du kennst es doch sicher auch: Es ist Anfang Februar und du zählst die verbleibenden Tage bis zum 14. des Monats. Abhängig vom Fortschreiten des Monats wechselt dein Gefühl von: „Ist ja noch Zeit, das schaffe ich noch locker“ zu „Wie schnell sind denn jetzt bitte zwei Wochen vergangen?“. Geschenke zum Valentinstag, Geschenke zum Muttertag, Geschenke zu Weihnachten – es ist immer das gleiche Dilemma. Die Zeit vergeht schneller, als die Ideen für besondere Geschenke eintrudeln. Es hat natürlich nichts damit zu tun, dass Du Dich viel zu spät mit dem Thema auseinandersetzt. Das kann nicht sein. Doch! Aber Du bist nicht allein, denn parallel zum voranschreitenden Monat wächst auch der Kundenandrang in den Geschäften proportional. Ein Blick in die Zugriffs-Statistiken der einschlägigen Onlineshops belegt diese Korrelation mit großer Sicherheit. Wer sich hingegen schon frühzeitig mit der unangenehmen Materie auseinandersetzt, wem was zu welchem Anlass geschenkt wird, kann die Liste sukzessive und vor allem in Ruhe abarbeiten sowie das vorhandene Budget besser organisieren

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Mehr Statistiken findest Du auf Statista.

Eine spannende Umfrage von Statista beleuchtet, was Deutschland an Weihnachten hasst und was es liebt. 64 Prozent der Deutschen hassen es beispielsweise, Geschenke zu kaufen, während es 88 Prozent der Befragten lieben, Präsente zu erhalten. Klingt nachvollziehbar. Zwar stammt die Umfrage aus dem Jahr 2014, repräsentativ sollte sie aber auch heute noch allemal sein. Für Dich bedeutet das: Handeln statt meckern. Denn Du kommst um das Schenken so oder so nicht herum. Also, warum nicht den Stier bei den Hörnern packen und sich unnötigen Stress ersparen?

Was ist das Grundproblem?

  • ‍Zeitunterschätzung und die daraus resultierende Zeitnot
  • Ideenlosigkeit

Was kannst Du beim Schenken besser machen?

  • ‍Allgemein zeitiger mit der Planung beginnen
  • ‍Bereits bei der ersten Idee recherchieren und den Geschenkprozess einleiten

Wie organisierst Du das Geschenkebesorgen (effektiver)?

  • Tipp 1: Erinnerungen im Handy setzen
  • Tipp 2: Liste/Notizen für anstehende Anlässe pflegen

Wo liegt der Vorteil für mich?

  • Mehr Zeit für ausgefallene Geschenke
  • Bessere Budgetverwaltung
  • Längere Lebenszeit, weil der Stress wegfällt

Zu den Grundlagen: Was sind persönliche Geschenke?

Persönliche Geschenke sind im Grunde das Gegenteil von generischen Präsenten. Ein Geschenk sollte immer einen Mehrwert für den Empfänger haben und nicht allein des Schenkens wegen ausgesucht werden. Wer im Internet nach typischen Geschenken für Frauen und Männern sucht, hat eigentlich schon mit dem Eintippen ins Suchfeld verloren. Du wirst sicherlich fündig, doch Du möchtest ja etwas Persönliches an Mama, Papa, Freundin, Hund, Katze, Kanarienvogel verschenken. Erinner Dich noch einmal an das Zitat des französischen Schriftstellers Jean de La Bruyère von oben. Dieser Moment, wenn in den Augen des Gegenübers die Sonne aufgeht und das Gemüt mit Wärme erfüllt wird, ist unbezahlbar! Können graue Socken oder vergängliche Schokostücken diesen Effekt erzielen? Eben. Wenn schon Schokolade, dann wenigstens selbst hergestellt. Aber das nur am Rande.

Persönliche sind nicht gleich personalisierte Geschenke. Hier befinden wir uns schon beim Schenken 2.0, könnte man sagen. Du kannst heutzutage – dank zahlreicher Anbieter – bestimmte Produkte rundum auf die Interessen der Zielperson zuschneiden. Dieses Prinzip hast Du bereits als Kind beherzigt, als es von Dir ausschließlich Geschenke aus Eigenproduktion gab. Back to the Kindheit also. Selbstgemachte Geschenke modern aufgepeppt. Schön, oder?

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Kindheitskunstwerke: Selbstgemachte Geschenke, bevor sie cool waren.

Fotogeschenke verewigen Erinnerungen – auf Leinwand sogar in groß

Keine Frage, so ein vollends in Handarbeit entstandener Fotokalender ist grandios. Da steckt Liebe drin! Doch niemand behauptet, dass Geschenke nur dann einen persönlichen Wert haben und von Herzen kommen, wenn sie gebastelt sind. Mit Anbietern wie Picanova lassen sich schöne Fotoprodukte auch bequem am heimischen Rechner oder Laptop gestalten. Das ist kein Vergehen am Selbstmach-Ethos, sondern eine äußerst praktische Hilfestellung. Erst recht, wenn es in die XL-Gefilde geht: ein Foto auf Leinwand zum Beispiel. Verschiedene Größen, unzählige Möglichkeiten.

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Geschenke selber machen: Das Fotogeschenk auf Leinwand.

An den gemeinsamen Urlaub mit Deinem Herzblatt erinnerst Du Dich immer wieder gern? Jetzt stell Dir Dein Lieblingsmotiv auf einer hochwertigen Leinwand vor: ein schönes Fotogeschenk zum Valentinstag, oder? An dieser Stelle ein Perspektivwechsel zu meiner Wenigkeit, denn ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe mir quasi selbst ein persönliches Geschenk gemacht, denn an zwei meiner vier Wände hängen prachtvolle Leinwände – nicht von mir, aber mit Motiven, die zu mir passen.

Etwas ganz anderes: Eine Uhr selbst gestalten

Wer Geschenke selber machen möchte, der kann seiner Kreativität heutzutage wesentlich vielseitiger Bahn brechen. Man muss keine 14 Semester Uhren-Design an der Hochschule für Chronographen absolviert haben, um eine Uhr selbst zu gestalten. Wish-a-watch ist das Zauberwort. Es mutet wahrlich beinahe wie moderne Magie an, wenn Du Dir den Uhren-Konfigurator anschaust. Abgesehen davon, dass Du Deinem „Uhrikat“ vom Verschluss bis zur Krone unterschiedliche Farben verpassen kannst, hast Du auch die Möglichkeit, selbst ein Foto hochzuladen. Bestellung abschicken und schon steht das selbstgemachte Geschenk für die hippe Tante oder den besten Kumpel. Spielend leicht lassen sich so Einzelstücke kreieren, die in keinem Laden dieser Welt in der Auslage zu finden sind.

Künstlerisches Colour-Blocking – individuelle Pop-Art-Werke

Mut zu Primärfarben, zum Comic-Look, zum Außergewöhnlichen! Um 1950 erfolgte der Startschuss zu einer neuen Kunstrichtung, die sich in Amerika und England unabhängig voneinander entwickelte: Die Geburtsstunde der Pop-Art. Es waren Dinge des Alltags, die in der Kunst in den Mittelpunkt rückten. Dabei hinterließ vor allem die fulminante, weil so reduzierte Bildsprache einen bleibenden Eindruck. Pop-Art ist eine facettenreiche Kunst-Strömung, die noch lange kein stehendes Gewässer ist. Du willst ein Stückchen mitschwimmen? Bei DailyDeal liegt ein Wertgutschein für einen Pop-Art-Druck als Poster oder auf Leinwand bereit – in einem Stil Deiner Wahl.

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Pop-Art: Die besonderen Geschenke sind Hingucker an weißen Wänden.

Der Abschluss nach dem Abschluss: Zu guter Letzt noch ein paar interessante Tipps, wenn Du Deine Geschenke komplett selber machen möchtest. Zwar beziehen sich diese zehn Last-Minute-Ideen auf Weihnachten, doch selbstgemachte Geschenke wie das Salzkaramell, die sprudelnde Badebombe oder die Sockenpuppe machen sich auch zu anderen Anlässen gut. Denn, und darauf kommt es in erster Linie an, Geschenke sollten durchdacht sein, von Herzen kommen und zum Menschen passen, der sie erhält. Andersherum wünschen wir uns das doch auch, nicht wahr?

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Gordon Herenz

Gordon, gebürtiger Lektor mit Vorliebe für das Schreiben von Online-Content, ist für das Textkonvolut im DailyDeal-Magazin verantwortlich. Seine Leidenschaft für das geschriebene Wort wurde früh von seiner Oma geweckt, die ihm unter Blut, Schweiß und Tränen bei seinen Hausaufgaben half. Ab der Gymnasialzeit in Cottbus schaffte er es, seine Gedichtinterpretationen auch weitestgehend allein zu bewältigen. Ein Erfolg, der ihn dazu verleitete, sich als Germanistik-Student in Potsdam zu verdingen. Stationen an der Uni und in der Start-up-Landschaft von Berlin-Mitte folgten, bevor es ihn 2016 nach Alt-Moabit zu DailyDeal verschlug. Seine freie Zeit verbringt er damit, Aufnäher auf seine Kutte zu nähen und sich seine verbliebenen Haare abzuschneiden.

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